Knochendichtemessung

Knochendichtemessung (DXA)

Bei jedem Menschen nimmt mit zunehmenden Alter der Kalksalzgehalt im Knochensystem ab. Geht der Kalksalzverlust über das normale Maß hinaus, so bezeichnet man dies als Osteoporose.

Schmerzen und Wirbelbrüche sind oft die ersten Symptome bei einer bereits fortgeschrittenen Erkrankung. Frauen in und nach den Wechseljahren sind deutlich häufiger betroffen als Männer.

Nur durch Knochendichtemessung kann ein Frühstadium der Osteoporose erkannt werden. Obwohl in Deutschland vier bis sechs Millionen Menschen an Osteoporose leiden, wird diese Untersuchung nicht als Vorsorge von den Kassen übernommen.

Seit einigen Jahren gibt es wirksame Behandlungen, um einen spröden Knochen wieder aufzubauen.

Wann ist eine Knochendichtemessung – Osteodensitometrie sinnvoll?

  • Alter über 40 Jahre (Frauen), Alter über 50 Jahre (Männer)
  • Hormonstörungen
  • Längerfristige Behandlung mit Kortison
  • Unausgewogene Ernährung
  • Mangelnde körperliche Bewegungs- und Entspannungstherapie
  • Familiäre Belastung
  • Aufnahmestörung des Darmes